Magdes Tagebuch

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Beitrag  Magde am Do Sep 22, 2016 7:21 am

Problemlösungen (17.5.)


Dieses Haus voller dunkler Geheimnisse. Es fühlt sich kalt an und raubt mir den Schlaf. Ich bin so wenig wie möglich im Haus. Lerne draußen, nähe draußen. Ich habe einen Ort gefunden, an dem ich mich vielfach wohler fühle. Dort bin ich zum Meditieren und auch wenn ich alleine sein will. Ich fange an mich dort zu Hause zu fühlen. Der Blick ist schier endlos, die Wellen schlagen an die Felsen, der Wind weht und die Vögel fliegen hoch über mir. Gestern Abend bin ich dort eingeschlafen und erst mit den ersten Sonnenstrahlen wieder aufgewacht.
Ich reite jetzt wieder täglich aus, raus aus Sturmwind. Im Wald habe ich einen schönen See gefunden. Dort trainiere ich. In der Stadt konnte ich das nicht tun. Ich laufe wieder täglich und schwimme. Ich traue mich nicht zu fragen, ob ich das überhaupt darf. Was ist, wenn man es mir verbietet? Wenn ich immer in Sturmwind und in diesem Haus sein muss...ich weiß nicht, wie lange ich es aushalten würde
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Beitrag  Magde am Do Sep 22, 2016 7:23 am

Feldforschungen (19.5.)


Die Erzmagierin forderte uns auf mit ihr zu gehen. Wir sollten Feldforschungen betreiben. Zuerst konnte ich mir darunter nichts vorstellen. Die Erzmagierin steuerte die Taverne im Magierviertel an. Dort konnten wir nicht rein, es fand ein Bankett statt - geschlossene Gesellschaft. Also ging es weiter in die Altstadt und dort in die Taverne. Es war recht voll, doch nach wenigen Minuten waren nur noch wenige Gäste außer uns da. Lag es an Magus Darijan, der sich uns auf Erzmagierin Abendlieds Aufforderung hin angeschlossen hatte? Er und auch die Erzmagierin waren deutlich als Magier zu erkennen. Man erzählte mir, dass viele Angst vor Magiern haben. Adelaide schien sich in der Taverne sehr unwohl zu fühlen. Sie flüsterte mir zu, ich solle sie entschuldigen und ging zurück zum Büro. Lady Varloh saß mit einer Freundin an einem Tisch. Wir setzten uns dazu, obwohl es der Freundin ganz und gar nicht recht zu sein schien. Magus Darijan besorgte uns Getränke. Die Erzmagierin wollte ausprobieren wie Met schmeckt. Erst ging alles gut. Wir unterhielten uns. Die Erzmagierin sagte mir, ich solle die Leute in der Taverne und ihre Sprache beobachten. Das war also die Feldforschung. Nun, es waren nicht mehr viele Leute da außer uns und doch sollte ich dazu kommen Feldforschung zu betreiben. Die Erzmagierin stellte fest, dass sie das Getränk - Met - sehr wohl kannte. Man hatte sie schon mal gezwungen davon zu trinken und es war nicht gut ausgegangen. Mehr erzählte sie nicht. Doch ich sollte bald erleben, was dann passiert. Die Erzmagierin rührte den Met zunächst nicht an, doch auf einmal nahm sie den Krug und leerte ihn in einem Zug. Kurz danach brachte sie mich zurück zum Büro. Man merkte ihr noch nicht so viel an. Im Büro forderte sie Adelaide auf für sie Briefe zu schreiben. Sie diktierte ihr ein Dankesschreiben an Graf von Levenberg. Jetzt erst konnte man merken wie angeschlagen sie war. Der Brief wurde eher eine Beleidigung als ein Dank. Adelaide versuchte die Situation zu retten, doch mit ihren Vorschlägen war die Erzmagierin nicht einverstanden. Sie nahm ein Pegament und schrieb das Wort "Danke" drauf. Nun wollte sie den Brief sofort abgeben. Es hatte gerade zur elften Stunde am Abend geschlagen. Alle Versuche sie davon abzubringen waren erfolglos. Nach einiger Suche - Adelaide half der Erzmagierin nicht - fand sie das Haus und klingelte. Der Butler machte auf, die Herrschaften schliefen natürlich schon. Doch das brachte die Erzmagierin noch immer nicht von ihrem Vorhaben ab. Sie meinte, es sei dringend und wollte, dass der Graf geweckt wird. Der Graf erschien nicht, nur der Butler wieder, der meinte, der Graf könne nicht kommen. Es gäbe häusliche Probleme, er würde sich bei der Erzmagierin am nächsten Tag melden. Von oben hörte man einen lauten Streit. Die Erzmagierin schrieb noch einige Worte auf den Brief und gab ihn dem Butler, er solle ihn mit einem schönen Gruß Lady Odette geben. Adelaide hatte, sobald die Erzmagierin klingelte, versucht einen Zauber auf sie zu wirken, wohl in der Absicht, sie von ihrem Vorhaben abzubringen. Doch das ging schief, Adelaide bekam selbst etwas ab und ging zu Boden. Die Erzmagierin zeigte keinerlei Reaktion und doch hatte sie es wohl gemerkt. Sie sprach Adelaide später kurz darauf an, wollte aber erst am nächsten Tag mit ihr darüber reden. Hoffen wir, dass die Erzmagierin sich an diesen Abend nicht erinnern kann, obwohl der Graf sie mit Sicherheit daran erinnern wird.
Quel'Dorei scheinen Alkohol noch schlechter zu vertragen als ich. Ich trinke bewusst keinen Alkohol, weil ich zu schnell die Kontrolle verliere. Für die Elfe wäre es gut, wenn sie es ebenso halten würde, aber natürlich darf ich ihr einen solchen Vorschlag nicht machen.
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Beitrag  Magde am Do Sep 22, 2016 7:26 am

Aufgeben? (26.5.)
Die Tage verlaufen meistens ereignislos. Vom Zirkel sehe ich außer Adelaide kaum jemanden. Die Erzmagierin ist seit Tagen verschwunden. Einige wenige Fakten der Geschichte wurden mir nun erzählt, aber aber als Adelaide Lady Varloh alles erzählen wollte, wurde ich wieder rausgeschickt. Adelaide hätte kein Wort gesagt, wenn ich dabei gewesen wäre.
Adelaide wirft mir vor, ich hätte getratscht. Ich weiß nicht, was sie meint. Ich habe mit niemanden über sie gesprochen außer mit Magus Servantes als sie verzaubert war. Da hätte doch alles helfen können. Auch da waren es nur wenige Worte. Magus Servantes wusste es bereits von anderen. Adelaide könnte mich tatsächlich dazu bringen meinen Traum aufzugeben. Es gibt niemanden sonst mit dem ich reden kann und sie verabscheut mich. Es ist nicht das Haus, dass diese Kälte ausstrahlt. Es ist Adelaide, jedenfalls mir gegenüber. Hier lerne ich vor allem was Einsamkeit ist, es ist unerträglich von allem ausgeschlossen zu sein. Ich fürchte, das wird sich nicht ändern. Alle halten mich für nicht vertrauenswürdig. Aber ich werde nicht aufgeben, dann muss ich mich eben alleine durchkämpfen. Aufhalten könnten mich nur die Erzmagierin oder Magus Pedia. Ich rechne jeden Tag mit dem Rauswurf. Anscheinend bin ich ja zu nichts zu gebrauchen.
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Beitrag  Magde am Do Sep 22, 2016 7:29 am

Warten (27.5.)


Noch ein Tag ohne Ereignisse. Dazu kommt noch, dass ich nicht ohne Begleitung raus soll. Adelaide war den ganzen Abend unterwegs. Nachdem Magus Pedia schon zweimal eingeschlafen war, bestand Sir Cliff darauf, dass sie nach Hause gehen. Mich schickten sie ins Bett. Aber an Schlafen war nicht zu denken. So gönnte ich mir doch noch wenigstens einen Spaziergang. Wenn sie abreisen, gibt es wenigstens nicht mehr so viele, die darauf achten was ich tue, hoffe ich. Ich vermisse das Ausreiten im Wald und überhaupt das Training. Ich werde wohl nicht mitdürfen. Adelaide wird es vermutlich zu verhindern wissen und den Auftrag der Erzmagierin habe ich auch nicht geschafft und werde es wohl auch nicht schaffen. Sich mit Adelaide anzufreunden ist so gut wie unmöglich, jedenfalls für mich. Sie kann mich nicht ausstehen. Ich kann aber auch die Erzmagierin verstehen, dass sie verfeindete Novizen nicht gleichzeitig mitnehmen kann, das könnte Probleme bringen und davon gibt es auf Einsätzen genug. Ich habe im Vorfeld an viele mögliche Probleme gedacht, aber nicht daran, dass eine andere Novizin mein größtes Problem werden sollte. Das ich es sonst niemandem erzählen darf und kann, muss nun das Tagebuch zum Reden herhalten. Leider kann es mir keine Ratschläge geben, die ich dringend brauche.

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Beitrag  Magde am Do Sep 22, 2016 7:32 am

beurlaubt (29.5.)


Magus Pedia brachte mich zum Ärztehaus. Man hat mir wohl angesehen, dass ich die letzte Woche sehr schlecht geschlafen habe. Sie meinte nun, dass ich krank sei. Ich habe ihr erzählen müssen, dass es nur Schlafprobleme sind. Ich sollte mir Kräuter holen. Bis der Arztbericht im Büro bei Magus Pedia ist, bin ich beurlaubt. Ich soll mich ausruhen. Eigentlich sollte ich meinen ersten Zauber lernen, aber dazu muss ich wach und gesund sein. Der Arzt hat mich gründlich untersucht, aber nichts gefunden. Vorsichtshalber hat er Blut abgenommen. Bis die Befunde da sind, darf ich nicht lernen und habe keinen Unterricht. Kräuter hat er mir mitgegeben.

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Beitrag  Magde am Do Sep 22, 2016 7:34 am

Einsatz (1.6.)


Der erste Einsatz bei dem ich dabei sein darf. Wir suchen Erzmagierin Abendlied und Leutnant Jon. Mit dabei sind Hochmagus Silberstein, Magus Manapranke, Magus Servantes und Lady Varloh. Den Arzbericht konnte ich am Vorabend abholen und Magus Pedia auf den Schreibtisch legen. Ich durfte mit. Wir sind zuerst zu einer Hütte in der Nähe des Spiegelsees geritten, das heißt Magus Manapranke ist geflogen. Nachdem Magus Servantes alles überprüft und den Ort magisch untersucht hat, sind wir alle reingegangen. Der Anblick war gräßlich, mehrere verkohlte kleine Leichen, herumliegendes Spielzeug. Was ist dort geschehen? Die Erzmagierin war hier. Es gab Reste von Zaubern, von ihr und von einem Nethermanten. Die Leichen waren wohl keine Kinder mehr gewesen sondern Ghule. Das konnte wir aus der Art der Zauber, die gewirkt wurden, schließen. Nachdem wir alles untersucht haben und nichts außer dem Hinweis: "Folget den Spuren", der mit Blut an die Wand geschrieben war, gefunden haben, ging es weiter ins Rotkammgebirge. Wir kamen dort auf einem Hügel an. Auch dort hat der Fokus, den die Hochmagus gebastelt hat, Spuren der Erzmagierin gefunden. Wir haben lange Zeit gesucht, praktisch jeden Grashalm, Stein und Holzstück umgedreht, alles wurde mehrfach magisch untersucht - nichts. Schließlich hat Lady Varloh unter einem in die Schlucht ragenden Brückenrest einen Zettel gefunden. Ein Hinweis, wir sollten zur Grenze zum Dämmerwald. Doch zunächst suchten wir uns eine Stelle zum Lagern. Es war mitten in der Nacht und bei Tageslicht sieht man mehr.
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Beitrag  Magde am Do Sep 22, 2016 7:36 am

Sturmwind (12.7.)


So lange habe ich nichts ins Tagebuch geschrieben. Über den Einsatz habe ich an anderen Stellen zur Genüge berichtet. Die Tage hier in Sturmwind ziehen sich. Ich habe gelernt auf die Leylinien zuzugreifen, aber ich kann noch keinen Zauber. Unterrichtsstunden sind sehr selten. Die Gespräche mit Adelaide sind nach wie vor oft sehr schwierig und vor allem sehr unberechenbar. Ich halte mich zurück und achte immer sehr auf ihre Stimmung und Gesprächsbereitschaft bevor ich mich darauf einlasse oder selbst das Wort an sie richte. Sehr oft geht sie grußlos an mir vorbei, als ob sie mich nicht gesehen hätte. Auch meinen Gruß hört sie dann nicht. Ich versuche so oft wie möglich ihr aus dem Weg zu gehen. Auch sonst vermeide ich Gespräche eher, so kann es mir auch nicht passieren, dass ich etwas erzähle, was ich nicht erzählen darf.
Nun geht auch noch Magus Servantes zurück nach Dalaran, der einzige bei dem ich offener reden konnte. Er wird mir sehr fehlen. Ich bin ihm sehr dankbar dafür, dass er mir das Stipendium gewährt, aber auf die Entfernung wird es doch schwierig. Ich werde mich nicht vollkommen darauf verlassen und weiterhin nebenher Schneidern, auch wenn die Erzmagierin das eher nicht will. Ich kann doch nicht für Kleinigkeiten Rechnungen nach Dalaran schicken und möchte auch nicht für alles fragen müssen oder Monate warten müssen, bis Magus Servantes zu Besuch in Sturmwind ist. Lediglich die Studiengebühren werde ich mir von ihm auslegen lassen.
Der kleine Kater, den Adelaide mir geschenkt hat, hilft mir sehr. Er ist mir ein Trost, er stört sich nicht an meinen Tränen, wenn es mal wieder besonders schwierig war und er hört mir zu, wann immer ich es will.

Erzmagierin Abendlied hat uns mitgeteilt, dass der Zirkel militärischer werden soll. So sollen wir Drill und Disziplin lernen, sobald sie einen geeigneten Lehrer gefunden hat. Das ist einerseits verständlich und wichtig für die Einsätze, andererseits kann es auch furchtbar werden, je nachdem wie der Lehrer uns behandelt. Viel Gutes habe ich über solche Lehrer von meinem Bruder, der Soldat ist, nicht gehört. Warten wir es ab.
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Alls ist anders!

Beitrag  Magde am Di Okt 25, 2016 8:23 am

Alles ist anders!
Liebes Tagebuch, ich habe dich lange Zeit nicht benutzt und doch ist so viel passiert. Meine Zweifel, ob ich mich bei dem richtigen Magierzirkel beworben habe, sind dahin. Adelaide wurde aus dem Zirkel entlassen und alles hat sich zum Guten entwickelt. Da wir nicht mehr dauerhaft in Sturmwind sind und Magus Pedia nicht mit in den Turm von Azora wollte, ist nun Erzmagierin Abendlied meine Mentorin. Ich schätze Magus Pedia, aber der Unterricht ist kein Vergleich mit dem der Erzmagierin. Jetzt darf ich fragen soviel ich will und muss keine Angst haben wegen unpassender Fragen, Vorwürfe oder gar Einträge zu kassieren. Die meisten Themen habe ich bei Magus Pedia selbst aus Büchern erarbeitet und dann (in der Regel als Aufsatz) abgeliefert. Selten hat sie mir gesagt, ob sie zufrieden war. Als ich sie darauf ansprach, meinte sie, wenn es nicht richtig war, würde ich das schon erfahren. Erzmagierin Abendlied hat auch ihre Eigenheiten und ist manchmal mit Vorsicht zu behandeln, aber Eigenheiten haben wir alle, wäre ja sonst langweilig. 
Im Unterricht bin ich dank Erzmagierin Abendlied gut voran gekommen, obwohl wir einige Einsätze hatte. Was auf diesen Einsätzen passierte, wird in den Akten stehen. Es ist manchmal gefährlich, oft sehr interessant. Inzwischen fühle ich mich wirklich zur Abteilung Außeneinsätze zugehörig und fühle mich dort sehr wohl.
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Warten auf den Einsatz

Beitrag  Magde am Sa Mai 13, 2017 11:26 pm

Es ist jetzt schon einige Monate her, dass Erzmagierin Abendlied aufgebrochen ist. Meine Aufgaben habe ich längst erledigt und viel gibt es für die Prüfung auch nicht mehr zu lernen. Die Zauber, die ich noch brauche, muss ich sowieso von der Erzmagierin lernen, jedenfalls sagen das die anderen Magier. Zum Glück ist Magus Ardenmoore hier und mein Kater, sonst käme ich mir völlig verlassen vor. Ich hoffe, es ist ihnen nichts passiert. Es dauert doch viel länger als angenommen bis die Erzmagierin mich abholt. Heute war ich sogar in der Kathedrale und habe für sie gebetet. Möge das Licht sie beschützen. Ich will zwar Magierin werden, aber für Segenswünsche ist die arkane Magie nicht so gut geeignet.
Ich muss Geduld haben! Meine Sachen sind längst gepackt und ich bin jederzeit aufbruchbereit.
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Ankunft in Azsuna

Beitrag  Magde am Mo Mai 29, 2017 8:03 am

Ankunft in Azsuna
Endlich ist es soweit. Ich bin mit Erzmagierin Abendlied, Hauptmann Teagan und  Leutnant Klingentänzer unterwegs, um die Ruinen in Azsuna zu erkunden. Heute war allerdings nicht mein Tag. Gleich als wir in einer der Ruinen per Portal von der Aros aus ankamen, stürzten wir ab. Der Fußboden, der beim letzten Mal, wie die Erzmagierin erklärt, noch da war, war verschwunden. Wir landeten nicht im ersten Stock, sondern im Erdgeschoss dadrunter. Alle anderen reagierten schnell genug und kamen unverletzt unten an. Nur ich bin unsanft gelandet. Ergebnis: eine Menge Prellungen und ein verstauchter Fußknöchel. Wie soll ich so mitlaufen können? Der Hauptmann hat sich den Knöchel angesehen und versorgt. Sie nehmen mich trotzdem mit. Zuerst hat der Leutnant mich auf dem Rücken getragen, dann fiel es dem Hauptmann ein, dass es ja auch einen Levitationszauber gibt. Von nun an schwebte ich mit den anderen mit, auf Geheiß der Erzmagierin knapp über dem Boden. Es ginge wohl auch deutlich höher. Von den Ereignissen habe ich im Tagebuch, dass ich für die Erzmagierin anfertigen soll, geschrieben. Es war ein anstrengender Tag. Schön kann ich ihn nicht nennen, dazu haben wir zu viele schreckliche Dinge erlebt. Tote und sterbende Menschen, Angriffe von Naga und einem Meeresriesen. Auch wenn ich mir oft Sorgen gemacht habe, hatte ich doch den Eindruck, dass ich in der Gruppe so sicher bin, wie man auf den Verheerten Inseln nur sein kann. Mit Spannung erwarte ich den nächsten Tag. Hoffentlich bessert sich mein Fuß bald, damit ich nicht zu sehr zur Last falle.
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