Magdes Tagebuch

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Sorgen

Beitrag  Magde am Di Jun 06, 2017 5:03 pm

Es war ein merkwürdiger Tag, voller Sorgen und Rätsel und sie haben sich noch nicht gelöst.
Wir wollten aufbrechen, um die Höhle mit den Wichtelkäfigen zu untersuchen, doch Erzmagierin Abendlied war nicht da. Also wollte Jon zuerst sie suchen. Wir sollten folgen, aber immer hinter ihm bleiben, um keine Spuren zu zerstören. Spuren waren schnell gefunden bei den Beerensträuchern. Da wir hinter ihm waren, konnten wir nicht recht sehen, was Jon machte. Auf einmal änderte er seine Taktik und schickte uns vor zum nächsten Baum, schön in Deckung. Hatte er die Suche nach der Erzmagierin aufgegeben? Er sagte, nun haben wir noch einen Grund die Höhle zu erforschen. Sollte sie dort sein? Woher wusste er das? Selbstverständlich gehorchten wir, der Worgen allerdings grummelnd. Ich glaube, er erträgt es nur schwer nicht der Anführer zu sein.
Wir kamen an der Höhle an. Jon ging vor - unsichtbar - um nachzusehen, ob Gefahr drohte. Merrandra meinte auf einmal, dass Jon eine Falle auslösen würde, wir sollten nicht erschrecken. Unterhielt sie sich mit ihm in Gedankensprache? Es ist möglich, dass Jon das kann, Merrandra kann sicher nur antworten, so wie ich damals mit Adelaide. Die Falle wurde ausgelöst, der Höhleneingang wurde von einem eisernen Tor verschlossen. Jon war gefangen. Merrandra ging zum Tor und fing an nach einer Möglichkeit zu suchen, es zu öffnen. Der Worgen und ich blieben in Deckung. Ich wäre lieber bei Merrandra gewesen. Dieser Worgen ist gruselig, seine Ansichten sind sehr menschenverachtend und meiner Meinung nach ist er unberechenbar. Er hat deutlich zum Ausdruck gebracht, dass er Freude am Töten hat. Alleine mit ihm fürchtete ich mich. Insgeheim machte ich mich bereit, Benommenheit auf ihn zu wirken, sollte er auch nur die geringsten Anzeichen zeigen, dass er Merrandra oder mir schaden wollte. Wie wir die Nethermantin töteten, habe ich im Tagebuch für die Erzmagierin geschrieben. Merrandra tat mir leid. Sie leidet offenbar mehr darunter Leben zu nehmen, als ich es tu. Diese Nethermantin war kaum noch menschlich. Es gab keine Rettung für sie, Merrandra hat sie erlöst. Oder bin ich selbst schon so verroht, dass ich da falsch liege?
Als wir schließlich unerwartet die Lösung zum Öffnen der Höhle fanden und Jon befreiten, war dort keine Erzmagierin. Auf meine Frage meinte Jon, er hätte sie schon gefunden, doch wo war sie dann? Konnte sie wirklich in seinem Beutel sein? Ich weiß, dass es möglich ist, aber würde Jon ihr das antun? Warum? Als Strafe? Oder war sie tot im Beutel? Nein, dann hätte Jon sich anders verhalten, jedenfalls denke ich das. Er liebt sie doch. Ich bekam keine Antwort auf meine Fragen. Die anderen schienen sich nicht in gleicher Weise zu sorgen. Bin nur ich so dumm, dass ich den Wald vor lauter Bäumen nicht sehe? Ich hoffe man lässt mich nicht mehr lange im Dunkeln stehen.
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Erleichterung!

Beitrag  Magde am Sa Jun 10, 2017 4:33 pm

Die Erzmagierin ist wieder da. Sie war in eine  Seelenfalle eines Nethermanten geraten. Jon hatte sie bei dem  Mann in der Höhle gefunden und er hat einen Weg gefunden, sie da wieder rauszuholen. Meine Erleichterung, als sie wieder da war, war so groß, dass ich nicht verhindern konnte, dass mir die Tränen liefen. Ich hoffe, es hat niemand gemerkt. Nun gibt es nur noch ein Problem, mein Fuß. Warum musste ich auch so tolpatschig sein und ihn mir verstauchen.  Und heute habe ich ihn wohl etwas überstrapaziert. Ich hatte Schmerzen, aber ich hätte nichts gesagt, wenn Jon nicht nachgefragt hätte. Jon hat versucht ihn zu heilen, ich nehme an mit Druidenkräften. Leider ist es nicht gelungen. Er hat mir den Fuß neu bandagiert. Die Erzmagierin hat mir den Trinkschlauch erneut zu Eis gezaubert und nun hieß es möglichst viel ruhen, den Fuß hochlegen und kühlen. Mir wurde verboten irgendetwas unnötiges zu tun und, der Hauptmann scheint Gedanken lesen zu können, ich darf es nicht verschweigen, wenn ich Schmerzen habe. Ich habe überlegt, was ich hätte anders machen können. Den Weg von der Höhle musste ich laufen. Merrrandra hatte sich verletzt und konnte mich nicht tragen. Es wäre nicht nötig gewesen, Holz zu sammeln, aber es war so kalt. Dann wäre auch der Sprung vom Feuer weg nicht gewesen, aber das konnte ich nicht wissen. Ich hätte auch nicht versuchen sollen, Wache zu stehen, als die Kaldorei ihren Posten vermutlich wegen eines Missverständnisses einfach verließ. Merrandra hatte mich aber sofort zurückgeholt. Ich muss in meiner Situation aufhören helfen zu wollen und wenn es noch so schwer fällt. Zurück zur Aros oder nach Sturmwind will ich auf keinen Fall.
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Sturmwind

Beitrag  Magde am Mo Jun 26, 2017 5:37 pm

Sturmwind


Wir sind wieder in Sturmwind. Es kam ein Notruf. Eine Person wird seit 2 Monaten vermisst und es gibt keine Spuren. Jetzt soll sie mit magischer Hilfe gesucht werden. Die Schwester möchte Gewissheit haben. Jon und die Erzmagierin gehen nach Sturmwind um das Rätsel zu lösen und ich darf mit. Mit  einem Ortungszauber kann der Aufenthalt der vermissten Person herausgefunden werden. Sie ist in der Nähe von Rabenwehr im Dämmerwald. Zusammen mit Magus Servantes gibt es einen Teleport zur Rabenwehr und von da aus weiter zu Fuß zu einem Gehöft. Ein weiterer Ortungszauber führt uns in eine Scheune. Ich soll auf dem Weg "Magie entdecken" wirken, mehrfach, aber da ist keine Magie. Wir treffen auf keinen Gegner. Auch in der Scheune ist erst einmal nichts zu sehen. Jon findet schließlich eine Falltür, öffnet sie mit Werkzeug und geht hinunter. Die vermisste Person ist da, angekettet, schrecklich abgemagert und auch sonst nicht in gutem Zustand. Auf einer Gesichtshälfte wurde die Haut abgeschält. Die Wunden wurden versorgt, aber die Schmerzen müssen unvorstellbar gewesen sein. Ich weiß nicht, ob es noch mehr Verletzungen gibt. Jon trägt die Frau raus, wir gehen ein Stück weiter und es gibt erneut einen Teleport, diesmal nach Sturmwind. Masha, so heißt die Frau, wird sicher im Magierturm untergebracht. Ich besorge zuerst leichte Kost für Masha und gehe dann in die Zuflucht um die Schwester zu informieren. Sie kommt gleich mit und die Schwestern sind wieder vereint. Jon schickt mich zu einem Heiler. Ich selbst fand es zwar unnötig. Der Fuß würde auch so heilen, aber Befehl ist Befehl. Ich wunder mich über mich selbst, aber mir wäre es lieber gewesen, es wäre zu einem Kampf gekommen. Diesem Kerl, der die arme Masha so zugerichtet hat, hätte ich gerne das Fürchten gelehrt.
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Untersuchung der Ruinen

Beitrag  Magde am Mo Jul 31, 2017 5:11 pm

Untersuchung der Ruinen
Nach langer Pause wollten wir endlich aufbrechen, um die Ruinen zu untersuchen. Noch im Lager hatten Merrandra und Brum ein merkwürdiges Gespräch. Sie sprachen über Schwertschlucker und überlegten, wie es wäre, wenn sie das einmal anders machen würden. Sie wollten das Schwert nicht schlucken, sondern am Ende des Magen-Darm-Trakts einführen. Ich kann nur hoffen, dass sie nicht ernsthaft solche Dinge machen wollen und ich kann mir auch nicht vorstellen, dass sich irgendjemand so etwas ansehen will. Ich fand dieses Gespräch nur abstoßend und bemühte mich nicht hinzuhören, aber das ist schwieriger als man denkt. Von unseren Abenteuern in den Ruinen der Akademie habe ich in dem offiziellen Tagebuch für die Erzmagierin berichtet. Hier nur noch einige Gedanken dazu. Eine einfache Durchsuchung kann weitaus gefährlicher sein, als man sich das so vorstellt. Wir waren mehrmals in höchster Gefahr und es gab einige Verletzte, ganz zu schweigen von Unterkühlung, Hunger und Durst. Ich hätte nicht gedacht, dass ich so anfällig für Verletzungen bin. Nachdem ich mir gleich zu Beginn der Reise den Fuß verstauchte, bescherte mir dieser Tag ein  Geschoss aus Teufelsmagie, das in meinen Oberschenkel drang. Die Wunde musste vom Paladin mit Licht geheilt werden, da die Verderbnis entfernt werden musste. Die Wunde wäre sonst nicht geheilt. Am Abend traf mich auch noch der arkane Fluch und ich hatte eine heftige Migräne. Ich wollte nichts anderes als schlafen oder vielleicht noch sterben, nur um die Kopfschmerzen loszuwerden. Ich hoffe, das setzt sich nicht so fort. Ich will doch helfen und nicht ständig auf dem Krankenlager ruhen.
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