(IC) Die Verheerten Inseln

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Beitrag  Liyaniel am So Mai 28, 2017 3:01 pm



Sechs Monate nach den Ereignissen um Flixschwips -  nicht fern von Bradenbach



Die Aros.

Seltsam mutete es an, nach all der Zeit wieder über die Planken des Schiffes zu schreiten, dessen Kapitänskajüte ihr inzwischen weit vertrauter war, als ihre Unterkunft im Turm oder ihr Haus in Dalaran.
Dort schützten weiße Laken  ihre Möbel, Mottenkugeln die Kleider, die sie einst auf Bällen oder anderen gesellschaftlichen Zusammenkünften getragen hatte.
Weiße Laken.
Wie Leichentücher waren sie über alles drapiert worden, was seit Dekaden schon die Kulisse für ihr Leben bot.
Eine Kulisse, gefüllt mit all den Kostbarkeiten, derer sie sich erst gewahr wurde, als es darum ging sie als Worte auf ein Stück Papier zu bannen.

Sie schloss die Türe hinter sich, blieb noch einen Augenblick an sie gelehnt dort stehen und schloss die Augen.
Die Lippen kräuselten sich, als sie abermals diesen schmerz- und kummervollen Schrei der Zauberin vernahm. Der Anlass einen hastigen Schritt vorwärts zu machen, die Augen zu öffnen und an das Fenster zu treten.
Vor ihrem Auge manifestierte sich das Gesicht Layons, sein geschundener Körper, ehe darauf in ihrer Erinnerung die Legionsschiffe dröhnten, die donnernden Geschosse und Schreie der Fallenden.
Furcht, Schmerz, das Flehen um Gnade, die Rufe nach den Müttern.

Liyaniel zog scharf die Luft ein. Immer in Bewegung bleiben. Auch wenn es nun lediglich die Arme und Hände waren, mit denen sie das Fenster öffnete. Ordnungsgemäß. Wie es sich ziemte.
Den Rucksack, der ihre wenigen notwendigen Habseligkeiten in sich trug, wurde von den Schultern gezogen und kam hinter ihr auf dem Boden zur Ruhe.
Einfach fallen lassen.
Die Nase streckte sie der frischen Seeluft entgegen, und sie störte sich kaum am peitschenden Wind, der ihr gnadenlos die Regentropfen um die Ohren schlug. Nein, das Gesicht wurde dem gar entgegen gestreckt.

Jon widmete sich seinen Pflichten. Berichte mussten eingeholt, Fragen beantwortet und der Stand der Dinge überblickt werden.
Ein guter Moment, um seinen Gedanken nachzuhängen, ohne diesen bohrenden Blick zu spüren, Antworten zu geben oder sich über die Zurückhaltung zu wundern, wenn sie nicht reden wollte.

Ein guter Moment, um schwach zu sein.

Wasser und Galle fanden ihren Weg ins Meer, derweil sich die Finger um den Rahmen krampften.
Doch die Bilder in ihrem Kopf verschwanden damit nicht.

„Was für ein scheußlicher Tag“, wisperte sie ihrem Mageninhalt zu, der sich teilnahmslos mit dem Salzwasser vereinte, sich zerstreue und eine weite Reise antreten würde.
Ihm war es egal, wo er existierte. Ob in ihrem Magen, im Straßengraben, im Kanal oder im Meer. Er war einfach da.

Ihr reichte es nicht, ‚einfach da‘ zu sein, irgendwo zu sein, auch wenn vieles keine so gewichtige Rolle mehr spielte, wie zuvor.

Sie lehnte sich wieder zurück, wandte sich vom Fenster ab und ließ den Blick durch die Kajüte wandern. Hier erschien alles bezaubernd und verheißungsvoll.

„Manchmal, da fühle ich mich wie ein Haustier. Zuvor noch durch Wälder und Gassen streunend, gelockt, neugierig gemacht, bis ich es wagte von der gebotenen Hand zu fressen und die Vorzüge dessen nicht nur zu schätzen, sondern auch zu lieben lernte. Mit all seinen Facetten und mögen sie noch so dunkel sein.
Wenn ich hinaus möchte, öffnet sich die Tür, bin ich durstig, füllt sich mein Glas. Mein Hunger wird gestillt, auch wenn ich nie lange satt bleibe. Mein Klagen, mein Toben; es wird ebenso angenommen, wie die seltenen Momente, in denen alles aus mir heraus sprudelt, ich es nicht mehr bei mir halten kann, so sehr ich es verheimlichen wollte.
Wozu ein solches Geheimnis, wenn uns der Schatten des Todes grausam grinsend folgt. Wir pflastern unseren Weg mit Leichen, als wären es Opfer, die wir darbringen. Wir sichern unser Überleben, begegnen uns unter unziemlichsten Bedingungen.
Beim Licht der Sonne, wenn wir nur die Zeit besiegen könnten. Sie rinnt uns wie Wasser zwischen den Fingern davon“
, schrieb sie in ihr Tagebuch, den Schreibtisch des Hauptmanns okkupiert.
Wo kein Platz war, wurde welcher geschaffen. Doch hier hatte alles seine Ordnung. Und was nicht an einen Platz gehörte, wurde rigoros und beharrlich zurück an den seinen geschafft.

Sie hatte ihre Truhe. Das Bett. Laubdächer, knisternde Kaminfeuer, dunkle Winkel unter Deck fremder Schiffe, des Magiers Sanktum,…
„Belore“ rief sie in einem Anflug von Empörung und Verlegenheit aus. Ein wenig Farbe für die blassen Wangen, ein kleines Schmunzeln für die Lippen.

„Ich hätte nicht seine Wäsche waschen sollen“, schrieb sie weiter. „Mir tun die Hände weh. Aber er kümmert sich ja auch um mich, und es stört mich nicht einmal. Es gleicht einer Symbiose. Doch wer von uns nun Wirt und wer der Symbiont ist, vermag ich nicht zu sagen. Dies spielt auch eigentlich keine Rolle. Vielleicht ist auch der Vergleich ausgemachter Unfug. Ich sollte ihn fragen, wenn er wieder zurück ist.
Ich sollte mich vor allem wieder an die Arbeit machen. Berichte schreiben, ehe ich Sturmwinds Ruf folgen kann. Ehe wir hier weiter ziehen, um die verpestete Welt von ihrer Krankheit zu heilen. Vor allem brauchen wir Novizin Bonadis. Sie ist eine ausgezeichnete Schützin und weist eine geistige und emotionale Stabilität auf, die sie für unsere Arbeit prädestiniert. So unscheinbar sie zuvor noch wirkte, sie ist in den vergangenen Monaten mehr und mehr aus sich heraus gekommen. Die rechten Fragen zur rechten Zeit, angemessene Zurückhaltung, angemessene Neugier und ein erfrischender Humor. Sie wird nicht dem Irrsinn verfallen. Ein Diamant, der nur noch geschliffen werden muss. Magus Servantes hat es deutlich früher erkannt. Ein Stipendium von einem Kirin Tor. Es wird keine Fehlinvestition sein, für keinen von uns. Es wäre falsch, sie unter dem Versagen anderer leiden zu lassen. Zeit, dem Diamanten eine Form zu geben.
Nun, wo wir wieder zu Hause sind, scheint das Grauen gar sehr fern. Zu Hause. Es ist schön, etwas zu haben, das ich mein zu Hause nennen kann. Doch wenn ich ehrlich zu mir selbst hin, fühlte ich mich auch fern dieser Räumlichkeiten zu Hause.
Zu Hause sein und seinen Pflichten nachkommen zu können, erscheint mir wie ein seltenes Privileg.
Zeit, die Geheimnisse zu ergründen.“

Die Federspitze ruhte noch auf dem Papier. Ein großer Tintenfleck, derweil sie geistesabwesend auf die letzte Zeile blickte.
Man wird sie mit der Stirn auf dem Buch vorgefunden haben. Der Erschöpfung nachgegeben, schlafend, ein Sabberfleck auf dem Büchlein, derweil Wind und Regen ihren Anspruch auf die Kajüte erheben.


Zuletzt von Liyaniel am Mo Jun 12, 2017 9:01 am bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet

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Re: (IC) Die Verheerten Inseln

Beitrag  Liyaniel am So Mai 28, 2017 3:44 pm



Abendlieds Tagebucheintrag vom 27ten Tag des 5ten Monats



Magus Ardenmoores Hinweis folgend haben wir gestern Abend diesen Herrn Gandrar in Dalaran aufgesucht. Er verfügt über interessante Bekanntschaften, doch ob sich der ein oder andere uns anschließen wird, wird sich noch zeigen.

Warten werden wir nicht.

Noch heute Abend brechen wir zu den Ruinen in Azsuna auf, auf deren Erforschung ich bestehe. Solange es keine dringlichen Befehle für mich gibt, sehe ich auch keinen Grund auf diesem Schiff auszuharren, mich zu langweilen und anderen bei der Arbeit zuzusehen.
Obgleich ich eigentlich Arbeit hätte.
Immer noch dieser dämliche Bericht über den Fall mit dem Buch, über dessen Ausgang wir uns im Augenblick nicht einmal überzeugen können. Wer weiß, ob die Dame wirklich befreit wurde, wo sie nun ist, wie es ihr ergeht.
Wir können nur spekulieren. Immerhin konnten wir das Geheimnis über den Erschaffer des Buches lüften.

Damit meine anderen Forschungen nicht gänzlich in Vergessenheit geraten, habe ich versucht Zitterschwänzchens Seele zu spalten. Ich vermag nicht zu sagen, ob es funktioniert hat. Bislang ist zu wenig über diesen Zauber bekannt, was der Tatsache geschuldet sein mag, dass die Veränderungen des Ziels in der Regel kaum zu bemerken sind. Vielleicht lässt er sich auch nur auf Humanoide richten.
Bislang zeigt Zitterschwänzchen jedenfalls keine Veränderungen.
Ich sollte ihn zur Expedition mitnehmen und weiter beobachten.

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Verheerte Inseln

Beitrag  Magde am Mo Mai 29, 2017 12:10 pm

Verheerte Inseln
Endlich auf der Aros. Die letzten Monate ohne andere Angehörige der Abteilung außer Magus Adenmoore, schienen mir unendlich lang. Dazu kam die Sorge um die Erzmagierin und die Schwarze Brigade. Es kamen immer mal Nachrichten, aber das waren nur Worte auf einem Papier und ich erfuhr sie nur von Magus Adenmoore. Es sollte noch nicht gleich nach Azsuna gehen. Wir hatten einen Termin in Dalaran mir einem Handelsunternehmen. Von ihnen sollten wir eventuell Unterstützung bekommen. Bei den Gesprächen war ich nicht dabei, ich war mit anderen beim Buffet und sollte essen. Da die anderen alle auf irgendetwas aufpassten, war nur wenig Gesprächsbereitschaft da. Nun, auch dieser Abend ging rum. Heute ging es endlich los nach Azsuna. Zunächst mit einem Portal, bei dem gleich etwas schief ging. Wir sollten im zweiten Stockwerk einer der Ruinen rauskommen. So war es auch, aber der Fußboden war nicht mehr da. Es ging also einige Meter in die Tiefe. Die anderen kamen mit der Situation schnell klar, nur ich bin unglücklich gefallen. Das Ergebnis waren zahlreiche Prellungen und ein verstauchter Fußknöchel. Ich war überzeugt, dass ich nun wieder zurück musste, aber sie nahmen es auf sich mich mitzuschleppen, zunächst auf Leutnant Klingentänzers Rücken, bis dem Hauptmann einfiel, dass es ja auch einen Levitationszauber gibt. Fortan bewegte ich mich schwebend vorwärts. Nach kurzer Zeit war ich darin relativ sicher und es machte mir auch immer mehr Spaß. Nun musste ich nur aufpassen, dass ich nicht zu übermütig wurde. Die Erkundung hat mich schnell wieder ernster werden lassen. Wir fanden einen verschollenen Trupp der Brigade, tot bis auf einen, der im Sterben lag. Doch es fehlten einige des Trupps, der Sterbende sagte, dass sie von Nagas weggebracht wurden. Hauptmann Teagan beendete die Qualen des Mannes, er selbst bat darum, die Verletzungen waren zu schwer. Eine Rettung wäre nicht möglich gewesen. Ich weiß nicht, ob ich das jemals könnte. Nun machten wir uns auf die Suche nach dem Rest des Trupps, geschützt durch einen Unsichtbarkeitszauber. Wir kamen zu einer Höhle, in der sich der Trupp von vier Leuten befand. Doch sie waren nicht alleine. Es war noch ein Worgen da. Später stellte sich heraus, dass er zu den Leuten gehört, die uns unterstützen sollte. Bis das rauskam, war viel Zeit vergangen, zu viel Zeit. Zwei Naga griffen uns an, sie konnten wir töten. Pfeile abschießen geht schwebend nicht so gut. Die Gefahr, die Balance zu verlieren, ist recht groß. Später hat uns ein Meeresriese aufgespürt oder vielmehr waren einige von uns beim Rückzugsversuch zu laut. Der Riese fror uns magisch fest. Auch hier hatte ich von allen das größte Pech, während andere gar nicht  betroffen waren oder lediglich die Füße festgefroren waren, steckte ich bis  zu den Oberschenkeln im Eis für eine ganze Weile. Mir war so kalt wie noch nie, aber schließlich löste  sich der Zauber. Jon und die Erzmagierin kämpften mit dem Riesen. Wir anderen ergriffen die Flucht. Die Erzmagierin schloss sich an. Wir erreichten einen Ort, der sicher schien und wollten dort die Nacht verbringen. Jetzt warteten wir nur noch auf Jon. Schließlich kam er in Rabengestalt, zerzaust und erschöpft, doch unverletzt. Die Wachen wurden eingeteilt, die anderen konnten schlafen.
[Der Bericht ist mit einigen Zeichnungen versehen. Es sind die Ruine, wo das Portal hinführte zu sehen, auch einige andere Ruinen von Pflanzen überwuchert. Der Meeresriese ist da und auch die zwei Naga.]
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Re: (IC) Die Verheerten Inseln

Beitrag  Liyaniel am Mi Mai 31, 2017 7:55 pm



Tagebucheintrag der Erzmagierin Abendlied


Der Teleport nach Azsuna war sogleich mit einer Schwierigkeit verbunden, mit der man wahrlich nicht rechnen konnte. Ziel war die Ruine, in welcher wir die Begegnung mit diesem Geist hatten. Doch scheint mit seinem Verschwinden auch der rasche Verfall jener Gemäuer eingesetzt zu haben, so dass es das Stockwerk nicht gab, zu welchem ich uns bringen wollte.
Ich störe mich wahrlich nicht daran in die Tiefe zu stürzen. Dass sich jedoch meine Novizin den Knöchel verstaucht hat, ist mir unangenehm.
Eine tapfere, junge Frau, die sich selbst davon nicht zugrunde richten lässt und sich mehr darüber Gedanken darüber macht, ob und wie sie sich der Gruppe auf diese Weise nützlich machen kann, als über ihr eigenes Vorankommen.
Ihr gemeinschaftliches Denken, ihre Sorge und ihr Bestreben sich den Umständen zu fügen, macht ihre Vorzüge nur zu deutlich.

Es kam, wie es kommen musste. Jon muss etwas gewittert haben. Er führte uns durch diese Ruinen, geradewegs zu einem Ort, an dem nicht lange zuvor ein Massaker stattgefunden haben muss. Jim Hen und ein großer Teil seiner Männer. Nieder gemetzelt von Naga, zum Sterben zurück gelassen, während andere als Gefangene fortgeschleppt wurden.
Sie hätten auf Jon hören sollen.
Ich bin ihm dankbar, dass er uns von ihrer Last befreite. Sie hätten uns alle mit in den Abgrund gezogen, in ihrer Dummheit und Unfähigkeit. Dass sie so lange überleben konnten, erscheint mir fast wie ein Wunder.

Wir folgten den Spuren und erreichten eine Höhle, in welcher es vier Gefangene des Trupps gab. Und ein Worgen. Beim Licht der Sonne, ein widerspenstiges Persönchen, wenn es um meine Zauber geht. Es stellte sich heraus, dass der Worgen der Hauptmann des Soldschwerts war... ist. Er lebt noch und begleitet uns derzeit. Seines Zeichen ein Lyriker, der jedoch seine Poesie nicht zum Besten geben wollte. Ein Zweifler vielleicht, ein Mann, dessen Vorgehensweise und Ansichten nicht mit unseren übereinstimmen mögen, aber er weiß sich zu arrangieren.

Ein Gilneer und erfüllt von Todessehnsucht. Wenn ich es vorsichtig so benennen darf. Das scheint den Gilneern eigen zu sein. Diese Düsternis, die Höflichkeit, diese vorbildliche Strebsamkeit und der Stolz. Sie teilen das selbe Schicksal wie mein Volk. Heimatlos, obgleich die Heimat noch existiert. Keine Aussicht auf Rückkehr.
Aber ihr Volk wird überleben. Meins nicht.
Vielleicht ist es die Grundlage für ein neues Volk. Gilneer und Quel'dorei. Wir könnten ihrer Nachkommenschaft die Zeit verschaffen, die sie verdient haben. Spitzohrige Gilneer, Dekaden die ihnen zu Füßen gelegt werden, gemeinsam mit ihrem Fleiß und unserem Drill. Irgendwann wird der Fluch vielleicht nur noch eine dunkle Erinnerung sein.
Ich sollte darauf bestehen, dass Alantrus eine Frau aus gilnearischem Hause gegeben wird. Wenn er alt genug ist, mein kleiner Prinz.

Manchmal frage ich mich, was Jon und ich zustande brächten. Vermutlich einen herausragenden Schützen und Krieger, einen Magier. Etwas, was ich nicht in fremde Hände gäbe.
Über Unmöglichkeiten sollte ich mir nicht den Kopf zerbrechen.
Wir genießen unsere Freiheit.

Inwieweit sie noch zu genießen sein wird, wird sich zeigen. Als wir die Höhle verlassen wollten, wurde ein Meeresriese auf uns aufmerksam und hat Jon doch recht überzeugend das Fliegen gelehrt. Ich bin erleichtert, dass ihm nicht ernstes zugestoßen zu sein scheint.
Es trieb mich doch recht in die Verzweiflung, als Merrandra den Rückzug befahl und Jon sich allein dem Riesen stellte, um ihn uns zu sichern.

Wir haben die letzte Nacht ohne Zwischenfälle in einer Ruine verbracht. Dieser Hauptmann des Soldschwerts hat eine Höhle entdeckt, in welcher sich wohl Wichtel in Käfigen befänden.
Merrandra angelt unser Frühstück und Magde zeichnet ihre Eindrücke auf.
Sobald wir gegessen haben, möchte ich mir diese Höhle genauer ansehen.

Die vier Überlebenden aus Jims Truppe haben wir zurück nach Dalaran gesandt. Möge es die letzte Begegnung mit diesen unglückseligen Individuen sein.

Zitterschwänzchen zeigt noch immer keine Anzeichen von Veränderungen.

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Die Höhle

Beitrag  Magde am Di Jun 06, 2017 7:10 am

Die Höhe
Nach dem Frühstück wollten wir aufbrechen, um uns die Höhle mit den Wichteln anzusehen. Doch Erzmagierin Abendlied war nicht da. Sie lehnte den gebratenen Fisch ab, wollte lieber Beeren essen. Also ging sie los und suchte sich Beeren, sie kam nicht zurück. Wir warteten lange. Jon fing schließlich an, die Umgebung abzusuchen. Als er ihre Spur gefunden hatte, befahl er uns ihm zu folgen. Merrandra bestand darauf, mich wieder zu tragen. Ich sollte vielleicht aufhören zu essen, damit sie weniger tragen muss, aber das wäre dann doch übertrieben. Ich hoffe, dass ich in wenigen Tagen wieder laufen darf. Wir folgten Jon vorsichtig, um keine Spuren zu zerstören. Nach einer Weile änderte Jon sein Verhalten und wir bewegten uns in Richtung der Höhle. Nun war keine Rede mehr davon, dass wir Spuren zertreten könnten. Hatte er die Suche nach der Erzmagierin aufgegeben oder wusste er, wo sie war? Wir kamen an der Höhle an, blieben aber zunächst in Deckung. Nur Jon ging unsichtbar (mithilfe eines Armbands, das Merrandra bei sich hatte) bis zur Höhle und auch hinein, um (wie ich dachte) nach der Erzmagierin zu suchen. Nach einer Weile erhielt Merrandra von Jon mental die Warnung, dass er einen Alarm auslösen werde. Mit diesem Alarm löste er eine Falle aus. Der Eingang der Höhle verschloss sich mit einem Eisentor. Jon wurde in der Höhle eingeschlossen. Nun befahl Merrandra dem Hauptmann in Worgengestalt und mir in Deckung zu bleiben und ging zu dem Tor. Sie begann nach einem Weg zu suchen, es zu öffnen. Schon vorher hat der Worgen gemeldet, dass aus Nordwesten jemand oder etwas sehr altes käme. Noch war nichts davon zu sehen. Zunächst...es kam langsam näher und ging in Richtung auf die Höhle zu, eine Gestalt in Robe mit Kapuze. Merrandra blieb stehen und erwartete sie. Der Worgen und ich machten uns bereit zu schießen. Die Person war noch ein Stück weit weg, als sie Merrandra entdeckte und anfing, einen Zauber zu wirken. Die Kapuze hatte sie ein Stück zurückgeschoben. Wir konnten nun sehen, dass es eine sehr alte Frau war. Es war deutlich, dass sie angreifen wollte. Wir bekamen den Befehl zu schießen. Das taten wir beide. Ich war ein wenig schneller. Der Pfeil traf die Person wie geplant in die Brust. Sie fiel um, der Schuss des Worgen traf dadurch nur einen Baum. Ich habe schlecht getroffen. Die Person war noch am Leben. Ein Ziel hatte ich allerdings erreicht, der Zauber war unterbrochen worden. Merrandra machte uns mit Zeichen deutlich, dass wir weiter in Deckung bleiben sollten. Sie näherte sich der Person und fragte sie, wie man das Tor öffnen könne. Die Zauberin versuchte ein Lachen. Zum Reden war sie kaum noch in der Lage. Mit Gesten bat sie schließlich Merrandra, sie von den Qualen, die mein Pfeil ihr machten, zu erlösen. Merrandra erfüllte ihr den Wunsch. Sie durchsuchte die Tote und leerte ihre Taschen. Dann packte sie die Leiche an den Füßen und zog sie in unsere Nähe.
Den Worgen bat sie, nach einem zweiten Eingang zu suchen. Ich musste weiter in Deckung bleiben, aber wenigstens war dieser unheimliche Worgen nicht mehr mit mir allein. Seine Äußerungen lassen mich manchmal an seiner geistigen Gesundheit zweifeln. Es wurde mir auch klar, dass er für Geld vermutlich alles macht, auch seine Verbündeten töten. Merrandra hatte die Tote mitgeschleift und begann nun das Tor mit dem Stab der Alten abzuklopfen.  Da im Moment keine Gefahr zu drohen schien und ich es nicht mehr alleine im Gebüsch aushielt, ging ich zu Merrandra. Der erwartete Rüffel blieb aus, sie zeigte mir, was sie in den Taschen der Zauberin gefunden hatte und bat mich das Tor auf Magie zu untersuchen.  Zuvor untersuchte ich die Gegenstände aus der Tasche auf Magie. Ein gammeliger Zahn war deutlich magisch und das Tor... Das Tor zeigte eine sehr starke Magie, nicht nur an einer Stelle, das gesamte Tor. Merrandra versuchte, den Zahn als Schlüssel zu benutzen, doch ohne Erfolg. Wir suchten noch eine ganze Weile. Merrandra verlor schließlich die Geduld - verständlich, wussten wir doch nicht, wie schnell wir sein mussten, um die Erzmagierin und Jon zu retten  - jedenfalls versuchte Merrandra jetzt das Tor mit Gewalt aufzubekommen. Sie warf sich mit aller Kraft, die sie hatte, mit der Schulter gegen das Tor. Beim zweiten Anlauf verschwand das Tor und Merrandra fiel zu Boden. Jon erschien, er hatte einiges abbekommen, doch er lebte. Die Wichtel in den Käfigen waren alle tot. Von der Erzmagierin war nichts zu sehen, nur die Leiche eines alten Mannes. Jon meinte, er hätte die Erzmagierin gefunden und er wusste auch, wer der alte Mann und die alte Frau waren. Für mich sprach er in Rätseln. War Jon doch schwerer verletzt als angenommen und er sprach wirr? Der Rückzug wurde befohlen. Da Merrandra einige Blessuren hatte, suchte ich mir einen Stock und wir gingen zurück zu unserem Lager in der Ruine. Die Fragen in meinem Kopf wurden immer mehr, doch sie mussten warten.
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Re: (IC) Die Verheerten Inseln

Beitrag  Liyaniel am Di Jun 06, 2017 11:10 am



Derweil bei Liyaniel...



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Sie ist wieder da!

Beitrag  Magde am Sa Jun 10, 2017 3:47 pm

Sie ist wieder da!
Wir sind zurück zum Lager gegangen. Zwei Frauen vom Handelsbund sind angekommen. Jon holte einen Diamanten aus seinem Beutel und versuchte ihn  mit seinem Messer zu spalten.  Kein Erfolg. Jon erklärte, dass die Erzmagierin beim Beerensammeln auf einen Nethermanten gestoßen sei und dieser hat Erzmagierin Abendlied in eine Seelenfalle gesperrt. Der Nethermant war der tote verunstaltete Mann in der Höhle. Jon rätselte lange wie er die Elfe aus dem Stein holen könnte.  Er fragte mich, welche Beschwörungszauber ich beherrsche. Doch die kann ich noch gar nicht. Jon begann selbst einen Beschwörungszauber. In der Ruine hörten wir ständig Stimmen und Musik. Wir konnten nicht verstehen, was die Stimmen sagten, nur dass die Sprache thalassisch war, konnten wir hören. Als Jon anfing zu zaubern, entstand in der Ruine ein kleiner Wirbelsturm. Er war stark genug unsere Sachen durch die Luft zu wirbeln. Uns selbst konnte er nichts antun. Nur die Kaldorei vom Handelsbund bekam ine Gepäckstück an den Kopf und verlor ihr Gleichgewicht. Das Lagerfeuer wurde auseinandergeweht, so dass wir aufspringen mussten um den brennenden Scheiten auszuweichen. Jon befahl, dass wir aus der Ruine verschwinden sollten. Als wir aus der Ruine geeilt waren, hörte der Sturm sofort auf. Unsere Sachen waren um die Ruine rum verstreut. Wir warteten eine Weile ab. Als es ruhig blieb, sammelten wir auf Jons Befehl unsere Sachen ein und begaben uns in ein neues Lager auf einer Anhöhe unter einem großen gekrümmten Baum. Oben angekommen befahl Jon, dass zwei Wachen aufgestellt werden sollten, eine mit Blick nach Süden zur Straße und die andere mit Blick zur Ruine, aus der wir gekommen waren. Er selbst versuchte erneut den Beschwörungszauber. Diesmal beschwor er eine Quel'dorei. Erst nach einer Weile begriff ich, dass sie Erzmagierin Abendlied war. Es dauerte eine Weile  bis sie wusste, wer sie war, wo sie war und was passiert war. Von der Zeit im Diamanten wusste sie nichts. Meine Erleichterung war riesengroß. Erst jetzt merkte ich, wie groß meine Angst um die Erzmagierin gewesen war.
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Die Ruinen müssen warten.

Beitrag  Magde am Mo Jun 26, 2017 7:45 am

Die Ruinen müssen warten.

Wir blieben einige Tage in dem Lager, damit alle sich von ihren Verletzungen erholen konnten. Doch dann kam ein Hilferuf aus Sturmwind. Wir sollten eine vermisste Person suchen auf magischem Weg, da sonst keine Spur gefunden wurde. Jon, die Erzmagierin und ich brachen auf, die anderen blieben im Lager oder wurden auf die Aros zurückgeschickt. Einige Tage später kamen wir nach erfolgreicher Mission in Sturmwind zurück. Jon hatte mich in Sturmwind zum Heiler geschickt. Der Fuß ist wieder wie neu. Endlich können wir zu den Ruinen aufbrechen.
(Eine Zeichnung über 2 Seiten, die sehr detailliert den Blick vom Hügel auf die Ruinen zeigt.)
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Was für ein Tag!

Beitrag  Magde am Mo Jul 31, 2017 11:32 am

Was für ein Tag!
Nach längerer Pause sollte es heute endlich losgehen. Wir machten uns auf, um die Ruinen der Akademie zu untersuchen. Wir kamen ohne besondere Vorkommnisse dort an. Doch die Ruine war schon mehr verfallen als angenommen. Um zu den Räumen der Akademie zu gelangen, mussten wir nach unten. Doch die Treppe war bereits zerstört. Es dauerte eine Weile bis genug Seile von verschiedenen Teilnehmern der Expedition zusammengeknotet und auf der Eingangsetage sicher befestigt war. Nun kletterte einer nach dem anderen hinunter. Das Seil war leider ein wenig zu kurz und so half am Ende nur der Sprung ins kalte Wasser. Ich musste nicht klettern, sondern durfte dank des Schwebezaubers der Erzmagierin hinunter fliegen. Ich landete sicher auf dem Trockenem. Die Erzmagierin und Jon kamen ebenfalls trockenen Fußes an. Sie blinzelten sich an die richtige Stelle. Wir waren eine Etage tiefer und die Untersuchungen begannen. Es waren vor allem Bücher zu finden in altthalassischer Sprache. Ein Buch weckte unser besonderes Interesse. Es enthielt keine Schrift sondern nur Bilder. Sie schienen ein Märchen darzustellen. Das Märchen von Rotkäppchen. Wir hatten nicht lange Zeit uns die Bilder zu betrachten. Es war ein Rauschen zu hören, das immer näher kamen. Schließlich sahen wir, was es war. Fliegende Bücher und sie griffen uns an. Besonders Jon erwischte es schlimm. Sie schlugen ihn besonders am Kopf. Jon suchte Rettung im nahen Wasser. Er sprang ins kalte Nass, das sich in der Mitte dieser Etage befand. Irgendwann wurde es auch mir zu viel und ich sprang ins Wasser. Die Bücher schwammen um uns rum. Sie griffen nicht mehr an. Doch noch nicht alle Bücher waren friedlich. Draußen ging der Kampf weiter. Merrandra fand schließlich eine Lösung des Problems. Sie drohte eins der Bücher zu zerstören, riss sogar eine Seite ab und sofort wurde es ruhig. Kein Buch griff mehr an. Ich kletterte aus dem Wasser. Auch alle anderen, die auf der Flucht vor den Büchern in alle Richtungen auseinander gelaufen waren, fanden sich wieder ein. Nein, nicht alle. Jon war nicht da und wir konnten ihn auch nicht finden. Er antwortete auch auf Rufe nicht. Ohne ihn wollten wir nicht weitergehen. Inzwischen war ein Paladin mit seinem Knappen angekommen. Die Erzmagierin kannte ihn, er scheint ein guter Freund zu sein. Der Paladin ging mit den Soldschwertern weiter, eine Etage tiefer, während die Brigade, die Elfe und ich weiter suchten. In einer Ruhepause öffnete die Erzmagierin das Bilderbuch. Es hatte sich verändert. Jon war eine Figur darin. Sollte er in dem Buch gefangen sein? Sowas ist durch Magie möglich wie die Erzmagierin bestätigte. Sicher waren wir uns nicht, aber nun versuchten wir alles um Jon aus dem Buch zu holen. Doch welche Rolle spielte Jon in der Geschichte? Wir veränderten die Zeichnungen mit einem Stift. Das Gewehr des Jägers wurde unbrauchbar gemacht, Jon bekam ein Schwert. Doch das Buch blätterte immer wieder zurück und die Geschichte begann von Neuem. Schließlich blätterten wir nur langsam um und sahen wie Jon eine Figur der Geschichte nach der anderen tötete und auf einmal war er wieder im Wasser und kam zu uns.
Wir folgten den anderen und trafen sie auch bald. Das Gebäude war unheimlich. Es gab viele Geräusche, auch eine Stimme, die uns auslachte. Wir kamen zu einer Tür, die verschlossen war. Ein Schloss war nicht zu sehen. Auch die Elfe konnte sie nicht öffnen. Nach einigen Versuchen konnten wir das Hindernis überwinden und wir konnten die Tür passieren. Wieder ging es abwärts. In dem Raum am Ende der Treppe lag ein toter Elf. Er war schon sehr lange tot. Wir durchsuchten den Rest des Raumes, aber nur in den Taschen des toten Elfen fand sich ein Edelstein. Nach einer Feuerbestattung versuchten wir in den anderen Flügel der Akademie zu kommen. Das gleiche Problem, eine Tür, die nicht aufgehen wollte. Diesmal war der Stein des Elfen der Schlüssel. Wer ihn hatte, konnte die Tür öffnen. Wir gingen nach unten. Wie überall war der Verfall deutlich. Wasser tropfte und in der Mitte des Raums hing ein Käfig, aus dem grünes Licht drang. Wir näherten uns dem Käfig sehr vorsichtig. Als der erste den Boden unter dem Käfig betrat, leuchteten Runen auf. Es sah sehr nach Falle aus. Wir zogen uns ein wenig zurück und überlegten, was wir tun konnten. Der  Käfig übte eine seltsame Anziehungskraft aus, bei einem mehr, bei anderen weniger. Der erste, der den Käfig berührte, war auf einmal verschwunden. Auch mich befiel dieser unwiderstehliche Drang zum Käfig zu gehen und war auf einmal in einem anderen Raum. Aber ich war nicht alleine, auch die anderen waren dort. Alles leuchtete grün und überall waren Geister von Elfen. Sie waren apathisch und nahmen uns kaum wahr. Wir suchten nach einem Ausgang. Unter den Geistern war ein Mädchen, ein Kind. Dieses Mädchen reagierte auf uns. Wir konnten uns auf thalassisch ein wenig verständigen. Wir hörten Stimmen: "Der Meister kommt." Sollte damit der Kerkermeister gemeint sein? Auf meine Frage, wo er sei, zeigte das Mädchen nach oben. Wir suchten einen Weg nach oben. Die Geister folgten uns mit Abstand. Wir haben lange gewartet. Jon versuchte den Meister durch Worte zu reizen und schließlich erschien er. Wir stellten uns dem Kampf. Er war nicht einfach und es gab Verletzte, aber wir gewannen. Irgendwann war der Dämon tot. Die Elfe fand nach einer Weile raus, wie sie uns befreien konnte. Sie teleportierte uns aus dem Käfig. Mit uns kamen mehrere der Geister, wir waren wieder im Raum mit dem toten Elf. Nach einer Ruhepause und Versorgung der Verletzten kletterten wir nach oben. Endlich waren wir aus der Ruine raus und an der "frischen" Luft.
Wir brauchten ein Lager. Während wir darüber nachsannen, wo wir hingehen könnten, sah Brum eine Gestalt in einer der Ruinen. Sie machte neugierig. Also gingen wir dorthin. Wir fanden eine Treppe, die uns in die richtige Etage nach oben führte und gelangten in einen Raum, der einst mal pompös gewesen sein konnte. Doch nun war alles zerstört. Erst vor kurzem musste jemand da gewesen sein, der alles durchwühlt hat und die Möbel zerstört hat. Eine uralte Leiche war auseinandergebrochen. Der Täter hatte etwas hinterlassen, einen Kothaufen. Wir suchten und fanden nicht viel. Es gab eine Tür in der Wand. Merrandra versuchte sie zu öffnen und hatte damit wohl eine Falle ausgelöst. Einige von uns traf ein arkaner Zauber. Den Knappen erwischte es am Schlimmsten, doch auch Brum und ich hatten heftige Kopfschmerzen. Drei aus der Gruppe fielen aus. Brum wurde mit Jons Geheimmedizin kuriert. Da die Medizin sehr stark war, mussten der Knappe und ich es so auskurieren. Es wurde ein Feuer gemacht. Die Elfe gab mir ihren Umhang und Ruhezeit war angesagt. Jon hielt Wache.
Am nächsten Morgen schliefen alle, auch die, die Wache halten sollten. Unsere Sachen waren durchwühlt, alle magischen Gegenstände waren verschwunden. Selbst unsere verzauberte Kleidung hatte man versucht uns auszuziehen. Zum Glück war der Täter nicht sehr geduldig. Da war es bei einem Versuch geblieben. Die Erzmagierin hatte es am Schlimmsten getroffen, ihr Umhang, der Stab, der Nimmersattbeutel und der Haarreif waren weg. Alle nichtmagischen Gegenstände waren unberührt. Wir suchten nach Spuren. Die Erzmagierin stellte fest, dass wir durch einen Schlafzauber betäubt worden waren. Die Elfe und Jon gingen nach draußen und suchten dort. Sie fanden eine Spur, die aber sehr schnell endete. Der Täter hatte sich wegteleportiert. Die ERzmagierin konnte mithilfe eines Suchzaubers ausmachen in welcher Richtung wir suchten mussten. Wir machten uns abmarschbereit und folgten der Elfe, die ihren Zauber aufrecht halten musste und deshalbSchutz brauchte.
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Re: (IC) Die Verheerten Inseln

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